Husstegge/Jander
Psychotherapie und Gesundheitspsychologie

                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Therapie von Suchterkrankungen

 

Die Symptome

Meist gibt es „gute Gründe“, um mit dem Konsum einer bestimmten Substanz (z. B. Alkohol, Drogen, Zigaretten) zu beginnen. Das können Bewältigungsstrategien sein, um z. B. Ängste zu überwinden, sich zu entspannen, Langeweile zu beseitigen oder sich zu trösten. Aber auch erlebter "Gruppendruck" kann insbesondere in jungen Lebensjahren eine Rolle spielen.

Was zunächst unproblematisch und gut unter Kontrolle scheint, kann nach längerem oder regelmäßigem Konsum außer Kontrolle geraten, so dass Betroffene irgendwann nicht mehr die Wahl haben, ob sie die Substanz konsumieren wollen oder nicht. Auch die Mengen, die zu sich genommen werden, sind zunehmend weniger kontrollierbar, so dass mehr von der Substanz eingenommen wird als eigentlich geplant war. Die Suchtmittel werden weiterhin konsumiert, obwohl die negativen Folgen, wie z. B. Konflikte mit Bezugspersonen, körperliche Folgeschäden und Verschlechterung der eigenen Stimmung bekannt sind. Wenn es dann dazu kommt, dass der Alltag nicht mehr bewältigt werden kann (z. B. nicht mehr regelmäßig zur Arbeit gehen) und immer mehr von der Substanz konsumiert werden muss, um noch die gewünschte Wirkung zu erzielen, kann es sich um einen Substanzmissbrauch oder eine Abhängigkeit handeln. In diesem Fall empfiehlt es sich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

 

Der Weg aus der Substanzabhängigkeit

In der Therapie ist das Ziel, einen anderen alternativen Weg zu finden, um mit Stress, Ängsten etc. umzugehen. Dazu wird mit Ihnen ein individuelles Modell erarbeitet, aus dem für Sie erkennbar wird, welche Lebensumstände Sie in die Sucht bzw. den Substanzmissbrauch geführt haben und woran es liegt, dass der schädliche Substanzgebrauch bislang nicht zu beenden möglich war. Für kritische Situationen, in denen Sie immer wieder die Substanz gebrauchen, werden wir alternative Verhaltens- und Denkweisen entwickeln. Das Ziel ist, dass Sie lernen, Ihr Leben ohne die Substanz wieder selbstbestimmt gestalten zu können.

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